Fotografieren und kreative Blockaden

  1. Motivationsloch

KameraWer kennt das nicht: Man nimmt sich vor wieder mehr zu Fotografieren, weil das Hobby in letzter Zeit zu kurz gekommen ist. Es war einfach zuviel los, zuviel Arbeit und der Sommer glänzte sowieso mit Abwesenheit. Der Winter zeichnet sich durch bewölkten Himmel und damit langweiliges Licht aus. Das Wetter ist also alles andere als inspirierend. Überhaupt bleibt das Gefühl, die eigene Kreativität hat sich irgendwie aus dem Staub gemacht.

Jetzt fängt es auch noch an zu schneien. Leider mehr so eine Art Schneeregen was da vom Himmel fällt. Anregend sieht anders aus.

Was also tun?

Im Zeitalter des Internets bietet es sich an, erst einmal die Dienste einer Suchmaschine in Anspruch zu nehmen. Kreativitätstechniken sollten doch wohl hilfreich sein. Bei Wikipedia gibt es eine reichhaltige Auswahl an Kreativtätstechniken. Diverse Kreativitätscoaches bieten ihre Dienste an und versichern, dass man Kreativität lernen können. Das stimmt mich zuversichtlich.

Ich verschaffe mir erstmal einen Überblick. Methoden gibt es viele. Hier nur einmal eine ganz kleine Auswahl:

6-3-5 Methode (nie gehört)

Mind Mapping und Brainstorming (kennt man ja irgendwie)

Progressive Abstraktion (mein Lehrer hat schon immer gesagt „eine Abstraktionsstufe höher,bitte“)

Kopfstandtechnik (jetzt wird’s sportlich!)
Bei näherer Betrachtung hier geht’s aber gar nicht um Gymnastik oder Yoga, vielmehr geht es darum seinen Problemansatz umzukehren. Zu früh gefreut

Denkhüte von de Bono (hat wohl eher weniger mit U2 zu tun)

Knalleffekt, hört sich ja auch gut an, ist wohl auch eher gedacht um Schwung in Teams zu bringen. Ein Team bin ja auch eher nicht.

Allerdings fällt auf, dass die meisten anscheinend eher dazu gedacht sind kreative Ideen zu finden, um Probleme zu lösen. In erster Linie in Unternehmen.

In einem Forum fand ich den Hinweis doch den „Geist und das Herz zu öffnen“. „Gras rauchen“ war auch eine Idee. Na prima, der Dealer ist gerade nicht zu erreichen.

Die meisten Ansätze sind wohl eher nicht so geeignet, um sie auf die Fotografie anzuwenden. Insofern gehe ich erstmal anders vor. Um kreativ tätig zu werden hilft sicher ein inspirierendes Umfeld weiter.
Also erstmal einen Ortswechsel vornehmen.
Ich fahre jetzt Richtung Norden in der Hoffnung dort ist vielleicht ein wenig Sonne zu finden.